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Amsterdam 2018, Foto: Ulrike Anhamm
Amsterdam 2018, Foto: Ulrike Anhamm

„Pride being L“ im Frauen Museum Wiesbaden

Einladung zur Ausstellungsbeteiligung „Pride being L“ im Frauen Museum Wiesbaden

Die kommende Ausstellung fragt: „Wofür steht L in LGBTIQ*?“

Heutzutage lesbisch sein, heute lesbisch leben. – Was bedeutet das? Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem L-Wort bietet die Möglichkeit lesbische Lebensweisen zu beleuchten bzw. sichtbar zu machen. Stereotype können hinterfragt werden. Das Verständnis von sexueller Orientierung und Gender soll auf den Prüfstand gestellt werden. Dahinter steht auch die Frage: Ist lesbisches Leben jenseits sexualisierter Vorstellungen und Klischees in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

Was heißt lesbisch sein?

“Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. (…) Auch scheint es, »Queer« wird lieber zu einer alternativen Identität erhoben, als sich »Lesbe« zu nennen.”
(Pressetext, Stephanie Kuhnen (Hrsg.), Lesben raus! Für mehr lesbische Sichtbarkeit, Querverlag, 2017)

Einreichungen für künstlerische Arbeiten noch bis zum 7. Oktober 2018 möglich

Beim Ausstellungsprojekt „Pride being L“ geht es einerseits um persönliche, andererseits um gesellschaftliche Positionen. Beide werden künstlerisch in Szene gesetzt –  durch Fotografie, Video, Skulptur, Malerei, Zeichnung, Grafic Novel, Rauminszenierung, Installation oder Performance.
Bis zum 7.10.2018 können Arbeiten eingereicht werden.

Diese werden vom 18. November 2018 – 15. Februar 2019 juriert und im frauen museum wiesbaden in einer Gruppenausstellung gezeigt. Anschließend soll die Ausstellung auf Wanderschaft gehen.

Alle Informationen dazu unter http://www.frauenmuseum-wiesbaden.de/de/node/491

sowie frauen museum wiesbaden | Wörthstraße 5 | 65185 Wiesbaden
fon +49(0)611 308 17 63

info@frauenmuseum-wiesbaden.de
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Über Ulrike Anhamm

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