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Überwiegend a-Typ: Sie ist ein Urlaubsproll. Wäre sie heterosexuell,
würde sie zum Ballermann fahren. Kunst und Kultur setzen sie unter Streß.
Die Akropolis ist für sie ein griechisches Restaurant mit Gyros, Zaziki und
einer extra großen Portion Pommes. Ihr sollten keine weit entfernten Reiseziele
zugemutet werden. Begegnungen mit fremden Sitten und Gebräuchen überfordern
das bißchen Intelligenz, das sie zum Auto fahren benötigt. Für sie
gilt: Hauptsache das Wetter ist geil und die Frauen gut drauf.
Überwiegend b-Typ: die Pflegeleichten unter den Urlaubsbegleitungen.
Sie ist unabhängig und kann sich auch mit sich selbst beschäftigen. Sich
von ihr während eines Urlaubs zu trennen, dürfte schwierig werden, weil
sie ihre Zeit lieber allein verbringt, und sie nur dann ansprechbar ist, wenn sich
für die gemeinsame Tagesfreizeit zuvor verabredet wurde. Das Klima spielt für
sie keine große Rolle, vorausgesetzt ihr geht der Lesestoff nicht aus.
Überwiegend c-Typ: Vorsicht Kontrollfreak! Sie würde nie in ein
Land reisen, dessen Amtssprache sie nicht spricht. Vor einem Auslandaufenthalt besucht
sie vorbereitende Kurse an der Volkshochschule oder kauft sich Bildbände über
kulinarische Spezialitäten und architektonischen Besonderheiten des jeweiligen
Urlaubsziels. Die mediterranen Länder meidet sie jedoch aus Angst, dort ArbeitskollegInnen
zu treffen.
Wird auch im Seidenmorgenrock und Puschen auf dem Dachgarten ihres Penthouses glücklich.
Aber nur wenn die Kunstgalerien und Museen ihrer Heimatstadt während der Ferien
nicht geschlossen haben.
Stephanie
Kuhnen |
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