Rosenstolz
rbb Fernsehen LEGENDEN: ROSENSTOLZ, am Dienstag (26.04.22) um 20:15 Uhr. Rosenstolz waren eine der erfolgreichsten deutschen Popbands der letzten 30 Jahre. Anna R. und Peter Plate: Ein Duo der Gegensätze, das zum Symbol eines neuen, vereinten Deutschlands wurde. Die Dokumentation von Filmemacher Tim Evers - „Legenden – Rosenstolz“ - beleuchtet Aufstieg und Fall einer Band, die sich aus der Subkultur des Nach-Wende-Berlins bis an die Spitze der Hitparaden spielte. - Rosenstolz. © rbb/MDR/Olaf Blecker

Fernsehinfos vom 23.04. bis zum 06.05.2022

Sa, 23.04., RTL2 20:15 Uhr:

Die Wutprobe
USA 2002, R: Peter Segal*
Dave [Adam Sandler] erhält Anti-Aggressionstherapie von Doktor Rydell [Jack Nicholson – der würde mich hier auch in die Klapse bringen]. In der Therapiestunde gibt es ein lesbisches Paar, das seine Eifersucht nicht unter Kontrolle hat. Blöder Klamauk: Das Lesbenpaar soll nur den schrägen Reigen „gestörter“ Menschen abrunden!


Sa, 23.04., ZDF 01:00 Uhr:

Feuchtgebiete
D 2013, R: David Wnendt, Vorlage: Charlotte Roche*
Schon das Buch wurde seltsamerweise als bahnbrechend gefeiert; der Filmnachschlag sollte es auch werden: Roches ausbeuterischer Roman über Frauenkörper und Frauenerfahrungen; da darf ein lesbisches Intermezzo nicht fehlen


So, 24.04., arte 20:15 Uhr:

Mona Lisas Lächeln
USA 2003, R: Mike Newell*
Progressive Lehrerin [Julia Roberts] eckt 1953 im konservativen Mädchencollege Wellesley an; eine lesbische Lehrerin [Juliet Stevenson] muss gehen, als sie ihren Studentinnen Verhütungsmittel besorgt. Sehenswert!


Di, 26.04., RBB 20:15 Uhr: N E U !

Rosenstolz
D 2021
Porträt innerhalb der Reihe „Legenden“: Sängerin AnNa R. und der schwule Sänger Peter Plate, die Personen hinter der tatsächlich „legendären“ Berliner Band „Rosenstolz“ erzählen hier von ihren Erinnerungen an die Glanzzeit des Duos. Sie waren gemeinsam aktiv zwischen 1991 und 2012; ihre deutsch gesungenen Songs changierten zwischen Schlager und Pop. – Es gab Zeiten, da war eine Lesbenparty ohne „Rosenstolz“ einfach undenkbar!


Di, 26.04., WDR 23:40 Uhr:

Im Zweifel
D 2015, R: Aelrun Goette*
Die engagierte Pfarrerin Judith Ehrmann (Claudia Michelsen) betreut neben ihrem Kirchenjob Angehörige von Unfallopfern und fürchtet plötzlich, ihr Mann und ihr Sohn könnten in einen Fall von Fahrerflucht verwickelt sein. In einer Sitzung der Landessynode setzt sie sich für die Anerkennung einer lesbischen Pfarrerin ein


Mi, 27.04., HR 14:30 Uhr:

Verliebt in Amsterdam
D 2017, R: Florian Froschmeyer***
Deutscher Karrierist verliebt sich in Amsterdamerin, die mit Eltern, Schwestern und deren lesbischer Geliebter auf einem Hausboot lebt


Mi, 27.04., ARDalpha 16:45 Uhr:

Verrückte Normalität? Jung und jüdisch in Deutschland
D 2021
Folge der Reportage-Reihe „Respekt kompakt“, von und mit Verena Hampel. Die Moderatorin besucht unterschiedliche Orte, an denen sich jüdischer Alltag abspielt. Zu Wort kommt auch die Münchner Studentin Anna Fuhrmann, die sich für Diversität im Judentum einsetzt


Mi, 27.04., tagesschau24 23:35 Uhr:

Kroymann
D 2015
eine Folge (Folge 5?) der Sketch-Show; die Sender kennzeichnen die Folgen nicht eindeutig, deshalb kann ich die Nummern auch nicht entsprechend genau weitergeben


Do, 28.04., ONE 21:15 Uhr:

Limbus – zur Hölle mit Tahnee
D 2022
Fünfter Teil der Unterhaltungsshow mit Tahnee, diesmal mit Riccardo Simonetti und Kitty Kat


Do, 28.04., ARD 23:35 Uhr:

Limbus – zur Hölle mit Tahnee
D 2022
Sechster Teil der Unterhaltungsshow mit Tahnee, diesmal mit Michael Mittermaier und Aminata Belli


Sa, 30.04., MDR 00:05 Uhr:

Ist Diversität mehr als nur Mode?
D 2021
In der Reihe „Bauerfeind – Die Show zur Frau“ wird hinterfragt, ob die plötzlich sichtbare Vielfalt in Serien und Shows (Zunahme der Auftritte von Schwulen, Persons of Color, Trans*Personen, Lesben, starken Frauen …) nur eine Modeerscheinung ist – oder ob die Gesellschaft sich tatsächlich verändert hat


So, 01.05., Sat1 22:25 Uhr:

Ich bin dann mal weg
D 2015, R: Julia von Heinz+
Verfilmung seines autobiografischen Bestsellers: Als der schwule Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) bei einem Bühnenauftritt einen Schwächeanfall erleidet, wählt er für seine Auszeit den Jakobsweg und bleibt währenddessen mit seiner lesbischen Agentin Dörte (Annette Frier) in Kontakt. Alles ein wenig lau.


Mi, 04.05., MDR 23:40 Uhr:

Kroymann
eine Folge (Folge 1?) der Sketch-Show; die Sender kennzeichnen die Folgen nicht eindeutig, deshalb kann ich die Nummern auch nicht entsprechend weitergeben


Do, 05.05., ServusTV 22:00 Uhr:

Ein ungezähmtes Leben
USA/D 2005, R: Lasse Hallström+
Familiendrama um den abweisenden Opa Einar [Robert Redford], der seiner Schwiegertochter [Jennifer Lopez] die Schuld am Tod seines Sohnes gibt. Die aufgeweckte kleine Enkelin interpretiert die intensive Freundschaft Einars mit Mitch [Morgan Freeman] als schwul, da sie mal eine lesbische Lehrerin hatte …


Fr, 06.05., WDR 07:35 Uhr:

¡Pregunta ya! Amor – Planet Schule
Lernsendung über Spanien und Liebe, u. a. stellt Moderatorin Tika Lahne die Frage, wie sich Schwule oder Lesben in Spanien fühlen


Fr, 06.05., ZDFneo 20:15 Uhr:

Tootsie
USA 1982, R: Sydney Pollack*
Travestieklassiker aus dem Showbusiness: Als Serienstar Julie [Jessica Lange] sich mit ihrer neuen Kollegin Tootsie [Dustin Hoffman] anfreundet, gibt sie schließlich mehr oder weniger zu, sich in „sie“ verliebt zu haben, dies aber nicht leben zu können


© Ingeborg Boxhammer (Bonn 2005/2022)


Ingeborg Boxhammers Bewertungen im Spielfilmbereich liegen folgenden Kategorien zugrunde (Wertung nach dem Sternchenprinzip):

* * * * * * * * 8 Sterne: Lesbisches macht mehr als 90 Prozent der Handlung aus. Ohne dies würde der Plot nicht mehr funktionieren. Lesbischsein/“Anderssein“ wird hier nicht negativ bewertet.
* * * * * * * 7 Sterne: Es geht überwiegend um lesbisch handelnde Frauen. Sie erhalten selbstverständliche Dominanz innerhalb des auch anderes ausführenden Handlungsstrangs.
* * * * * * 6 Sterne: Neben der Hauptthematik ist mindestens ein dominanter Handlungsstrang mit lesbischen Frauen vorhanden und unübersehbar!
* * * * * 5 Sterne: Implizit eindeutig lesbischer Tenor, die Geschichte wirkt jedoch etwas gebremst oder dient lediglich dazu, das Thema süffisant auszuschlachten.
* * * * 4 Sterne: (Nebenrollen-)Lesben oder lesbische Affären werden sind deutlich sichtbar und über einige Sequenzen des Films präsent.
* * * 3 Sterne: Innige/intensive Freundschaft oder Hassliebe mit lesbischen Möglichkeiten oder Ansätzen, die selten verfolgt werden.
* * 2 Sterne: Es taucht mal „etwas Lesbisches“ auf, wird erwähnt oder gezeigt; mal ein Kuss, mal ein tiefer Blick oder eine eindeutige Anmache …
* 1 Stern: So wenig Lesbisches ist hier drin, dass es immer wieder zu übersehen ist!
+: (Queere) Andeutungen und/oder Zwischentöne, Trans*-Darstellungen oder sog. Hosenrollen.
© Ingeborg Boxhammer (Bonn 2005/2022)

Wenn ihr die Arbeit von Ingeborg Boxhammer unterstützen wollt, dann könnt ihr für www.lesbengeschichte.de spenden und damit die Zukunft ihrer Seiten sichern: Ingeborg Boxhammer, Stichwort „Lesbengeschichte“, Konto bei der Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE 6637 0501 9803 0093 3579 BIC: COLSDE33XXX. 
Regelmäßig aktualisierte Listen zu lesbischer Liebe in deutschen, deutschsprachigen oder koproduzierten Spielfilmen, Dokumentationen, Reportagen und Talkshows findet ihr unter „Lesben & Film“ auf www.lesbengeschichte.org

Über Lespress-Autorin

Könnte Sie auch interessieren:

Buchtipp: Daniela Schenk: Mein Herz ist wie das Meer

Zazou und Amelie, Amelie und Zazou. Sie treffen sich im Zug und lassen einander gedanklich …