Maren Kroymann
ONE KROYMANN FOLGE 16, am Donnerstag (25.11.21) um 21:15 Uhr. Mit Maren Kroymann geht es in „Kroymann“, Folge 16 (Radio Bremen, SWR, NDR und WDR im Ersten), um Täuschung, Tod und Flurfunk. © Radio Bremen/btf

Fernsehinfos vom 20.11. bis zum 03.12.2021

Sa, 20.11., WDR 07:20 Uhr:

Transgender – im falschen Körper geboren
D 2021, R: Anne-Madlen Gallert, Anke Klingemann
Reportage aus der Reihe „Sehen statt hören“, Magazin in Gebärdensprache: Porträt von Bruno, der als Margrit 60 Jahre den Wunsch verdrängte, ein Mann zu sein.


Sa, 20.11., RTL2 22:30 Uhr:

Starsky & Hutch
USA 2004
R: Todd Phillips+
Neuauflage der Siebziger-Jahre-Serie, in der zwei grundverschiedene Cops [nervig ohne Ende: Ben Stiller und Owen Wilson] einen Drogenring auffliegen lassen wollen. In einem Techtel mit zwei Cheerleaderinnen sollen die beiden Frauen einander küssen, um den Cop anzumachen.


Sa, 20.11., ZDFneo 22:05 Uhr:

Basic Instinct
USA 1992, R: Paul Verhoeven****
Polizist Nick Curran [Michael Douglas] gerät in den Bann der des Mordes verdächtigen Schriftstellerin Catherine Tramell [Sharon Stone]; ihre Geliebte muss dafür dran glauben. Umstrittener und überschätzter Hetero-Sex-Thriller


So, 21.11., arte 20:15 Uhr:

J. Edgar
USA 2011, R: Clint Eastwood*
Biografisches Porträt über den Bolschewismus fürchtenden FBI-Gründer J. Edgar Hoover [Leonardo DiCaprio], der in den sechziger Jahren in seiner Behörde Informationen über Personen sammelt, die er loswerden will, u. a. den intimen Briefwechsel zwischen Eleanor Roosevelt und Lorena Hickock.


Di, 23.11., ORF2 23:40 Uhr:

7 Göttinnen / Zornige indische Göttinnen
Indien/D 2015, R: Pan Nalin****
Sieben Freundinnen schwelgen in diesem Drama in ihren Erinnerungen, als eine von ihnen auf Goa heiraten will – anders als erwartet: ihre Liebste…


Mi, 24.11., tagesschau24 23:35 Uhr:

Kroymann
z. B. hier eine Folge der Sketchserie (Wiederholung)


Do, 25.11., Phoenix 20:15 Uhr:

Queer Balkan
D 2021, R: Wolf-Christian Ulrich
Reportage, die danach fragt, wie Kunstschaffende auf dem Balkan in Bosnien, Bulgarien und Serbien mit der teilweise hasserfüllten Ablehnung umgehen, die ihnen dort mitunter sehr gewaltsam entgegenschlägt


Do, 25.11., Phoenix 02:15 Uhr:

Queer-Point Deutschland
D 2020
Reportage über queere Menschen in Berlin


Fr, 26.11., Tele5 20:15 Uhr:

The Wrestler – Ruhm, Liebe, Schmerz
USA 2008, R: Darren Aronofsky**
Gefeiertes Porträt eines alternden Wrestlers [Mickey Rourke], der sich sein verkrachtes Leben im Ring aus dem Leib schlagen lässt. Seine lesbische Tochter [Evan Rachel Wood] kann da auch nix machen. Merkwürdige Wrestling- und Rourke-Hommage; nix für mich.


Fr, 26.11., Vox 22:15 Uhr:

Princess-Charming
D 2021
Es geht weiter mit der Kuppelshow für Lesben.


Mi, 01.12., ARD 02:00 Uhr:

Im Zweifel
D 2015, R: Aelrun Goette*
Die engagierte Pfarrerin Judith Ehrmann (Claudia Michelsen) betreut neben ihrem Kirchenjob Angehörige von Unfallopfern und fürchtet plötzlich, ihr Mann und ihr Sohn könnten in einen Fall von Fahrerflucht verwickelt sein. In einer Sitzung der Landessynode setzt sie sich für die Anerkennung einer lesbischen Pfarrerin ein


Do, 02.12., arte 22:30 Uhr:

Toni Erdmann
D/Österreich 2015, R: Maren Ade+
Ein Vater [Peter Simonischek] möchte sich seiner entfremdeten Tochter [Sarah Hüller] wieder annähern und scheut nicht davor zurück, sich vor ihren Karrierekolleg_innen zum Affen zu machen. Ungewöhnliche Beziehungsstudie, die letztlich auch die Tochter zu ausgefallenen Reaktionen bringt. Dabei spielt Nacktheit eine Rolle, die ihre Assistentin beinah falsch versteht. – Die Publikumsreaktionen reichten von „ganz großes Kino“ bis zu „was soll der Scheiß?“ Ich gehöre zur Großes-Kino-Fraktion!


Do, 02.12., Sat1 23:00 Uhr:

R.E.D. – Älter, härter, besser
USA 2010, R: Robert Schwentke+
Ironisch gemeinter Agenten-Thriller mit RentnerInnengang: Bruce Willis, Helen Mirren, Morgan Freeman legen den Bösewichtern das Handwerk und retten auch noch Mary-Louise Parker, die zwischendurch fälschlicherweise für lesbisch gehalten wird. Streckenweise unterhaltsam – Helen Mirren allemal!


Fr, 03.12., ProSieben 20:15 Uhr:

Ghost in the Shell
USA/UK 2017, R: Rupert Sanders*
Remake der Comic-Verfilmung von 1995: Nachdem sie in einem Unfall beinah ihr Leben gelassen hätte, wird Mila Kilian [Scarlett Johansson] mit künstlichen Ersatzteilen zu einem weiblichen Cyborg, der Verbrecher jagt. Sie küsst auch schon mal eine Frau


© Ingeborg Boxhammer (Bonn 2005/2021)


Ingeborg Boxhammers Bewertungen im Spielfilmbereich liegen folgenden Kategorien zugrunde (Wertung nach dem Sternchenprinzip):

* * * * * * * * 8 Sterne: Lesbisches macht mehr als 90 Prozent der Handlung aus. Ohne dies würde der Plot nicht mehr funktionieren. Lesbischsein/“Anderssein“ wird hier nicht negativ bewertet.
* * * * * * * 7 Sterne: Es geht überwiegend um lesbisch handelnde Frauen. Sie erhalten selbstverständliche Dominanz innerhalb des auch anderes ausführenden Handlungsstrangs.
* * * * * * 6 Sterne: Neben der Hauptthematik ist mindestens ein dominanter Handlungsstrang mit lesbischen Frauen vorhanden und unübersehbar!
* * * * * 5 Sterne: Implizit eindeutig lesbischer Tenor, die Geschichte wirkt jedoch etwas gebremst oder dient lediglich dazu, das Thema süffisant auszuschlachten.
* * * * 4 Sterne: (Nebenrollen-)Lesben oder lesbische Affären werden sind deutlich sichtbar und über einige Sequenzen des Films präsent.
* * * 3 Sterne: Innige/intensive Freundschaft oder Hassliebe mit lesbischen Möglichkeiten oder Ansätzen, die selten verfolgt werden.
* * 2 Sterne: Es taucht mal „etwas Lesbisches“ auf, wird erwähnt oder gezeigt; mal ein Kuss, mal ein tiefer Blick oder eine eindeutige Anmache …
* 1 Stern: So wenig Lesbisches ist hier drin, dass es immer wieder zu übersehen ist!
+: (Queere) Andeutungen und/oder Zwischentöne, Trans*-Darstellungen oder sog. Hosenrollen.
© Ingeborg Boxhammer (Bonn 2005/2021)

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