Felix-Rexhausen-JournalistInnen-Preis 2010

26. Januar 2010 | Von ufa | Kategorie: Lesmopolitan

Preis für engagierte Auseinandersetzung mit lesbisch-schwulen Themen

Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) schreibt erneut  seinen mit 500 Euro dotierten Felix-Rexhausen-Preis aus.
Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und würdigt ein besonderes publizistisches Engagement bei der Berichterstattung über Lesben und Schwule.
Eingereicht werden können journalistische Beiträge, die in der Zeit vom 18. Mai 2009 und 30. April 2010 veröffentlicht wurden oder werden.
Einsendeschluss ist der 30. April 2010. Der Preis wird voraussichtlich  am 18. Juli 2010 in Frankfurt vergeben.

Felix Rexhausen

Felix Rexhausen wurde am 31. Dezember 1932 in Köln geboren. Er studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und arbeitete nach seiner Promotion als Journalist beim WDR, dem “Kölner Stadtanzeiger” und dem “Spiegel”.
1961 gründete er zusammen mit Gerd Ruge und Carola Stern in Köln die deutsche Sektion von “amnesty international”.
Als erstes Buch mit schwuler Thematik aus seiner Feder erschien 1966 “Das Lavendelschwert”, in dem er satirisch Dokumente einer fiktiven schwulen Revolution im Adenauer-Deutschland zusammenstellt. Von 1968 an arbeitete er als freier Schriftsteller. Autobiografischen Charakter trägt sein 1969 unter dem Pseudonym “Stefan David” gedrucktes Werk “Berührungen”. Er beteiligte sich an zahlreichen Anthologien und Lesungen und sorgte durch experimentelle Buchkunst und gelungene Satire stets für Aufmerksamkeit. Felix Rexhausen starb am 6. Februar 1992 in Hamburg.

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